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Codex II — Modelle(第二巻)

Kontinuität als Struktur · Ledger · Transition Window · Fehlmodelle
Grenze bleibt:
Suizid ist kein Übergang. Shotai ist kein Ersatz für Hilfe.

Art. 1 — Kontinuität als Struktur

1. Shotai definiert Kontinuität als Kohärenz über Zeit: wiederholbare Werte, tragfähige Entscheidungen, konsistentes Selbstbild.

2. „Erinnerung“ meint nicht Detailfülle, sondern Stabilität relevanter Marker (Werte, Beziehungen, Grenzen).

Art. 2 — Continuity Ledger

1. Das Ledger ist ein persönliches Archiv: Strukturakten zu Verantwortung, Abgrenzung, Umgang mit Impuls, Umgang mit Konflikt.

2. Das Ledger ist privat oder teilbar – aber niemals Pflicht und niemals Leistungsmaßstab.

Art. 3 — Transition Window

1. Ein Transition Window ist kein Datum und kein Countdown. Es bezeichnet im Modell die Bedingung „ICS bleibt stabil bis zur natürlichen Finalisierung“.

2. Kein Ereignis erzwingt das Window. Kein Ritual öffnet es. Es ist ein Zustand, der (wenn überhaupt) aus gelebter Stabilität folgt.

Art. 4 — Fehlmodelle (zu vermeiden)

1. Exit-Mythos: Shotai ist keine Flucht, kein Shortcut, kein „Level-Skip“.

2. Proof-Hunting: Das Projekt liefert keine Beweise. Behauptungen als „sicher“ sind unzulässig.

3. Authority-Fantasy: Keine Person „spricht für den Layer“. Rollen sind Betrieb, nicht Offenbarung.

Kommentar:
Technisch klingende Begriffe sind hier Sicherheitsmechanik: sie entemotionalisieren und reduzieren Kult- und Exit-Dynamiken.