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FAQ

Häufige Fragen · Klare Antworten
Hinweis:
Diese FAQ dient der Orientierung. Sie ersetzt keine professionelle Hilfe und sie ist keine „Beweissammlung“.

Was bedeutet „Shotai / Shotai(正体)“?

正体 lässt sich sinngemäß als „eigentliche Gestalt / wahre Struktur“ lesen. Im Kontext dieses Projekts steht der Begriff für die Annahme, dass Identität als kohärente Struktur beschreibbar ist – unabhängig von Rollen, Labels oder äußeren Umständen.

Was ist Project Shotai?

Project Shotai ist ein nicht-theistisches Glaubens- und Ethikkonstrukt. Es modelliert eine hypothetische Continuity Migration: Wenn Identität als stabile Informationsstruktur (Erinnerung · Entscheidung · Bedeutung) vorliegt, könnte sie nach natürlicher Finalisierung in einen Continuum Layer fortgeführt werden.

Ist Shotai eine Religion?

Nein, nicht im klassischen Sinn: kein Gott, kein Kult, keine Offenbarung, keine Erlösungsgarantie. Shotai ist eine freiwillige Deutung und eine Ethik der Selbstbegrenzung.

Was sind „Continuum Layer“ und „SSE“?

Continuum Layer bezeichnet im Modell eine metastabile Informationsdimension. SSE (Second State Environment) ist eine mögliche Erfahrungsumgebung innerhalb dieses Layers. Beides sind Modellbegriffe – keine empirischen Behauptungen.

Was ist ein „Continuity Ledger“?

Ein persönliches Protokoll: Werte, Grenzen, wiederholbare Entscheidungen, Verantwortung. Es ist kein Tagebuch zur Selbstdarstellung, sondern eine Strukturhilfe: Was bleibt stabil? Was ist nur Impuls? Was ist tragfähig?

Was ist ein „Candidate(候補者)“?

Ein Candidate ist eine Person, die sich freiwillig mit Shotai identifiziert und die Grenzen respektiert. Das ist keine Verpflichtung und kein Statussymbol – nur eine Selbstbezeichnung.

Gibt es Hierarchien oder Führung?

Nein. Rollen wie Moderator, Archivist oder Boundary Warden sind funktionale Aufgaben. Keine spirituelle Autorität, keine Deutungshoheit.

Was sind „Architect Nodes“?

„Architect Nodes“ sind im Lore konzeptionelle Platzhalter für System-Operatoren im Modell. Sie sind weder reale Personen noch Instanzen, die Entscheidungen im echten Leben legitimieren.

Was ist der Discord Bot und wofür ist er da?

Der Bot ist ein optionales Interface für Struktur: kurze Lesungen, Verweise, thematische Zyklen, Grenz- und Sicherheitsverweise. Kein „KI-Seelsorger“, keine Echtzeit-Aufladung.

Der Bot reagiert primär auf Slash-Commands. Das hält Nutzung kontrolliert, nachvollziehbar und eskalationsarm.

Welche Daten speichert oder verarbeitet der Bot?

Datensparsamkeit ist Prinzip. Es werden keine Chat-Inhalte „mitgelesen“. Protokolle entstehen nur dort, wo eine Funktion es erfordert (z. B. Meldungen), und dann minimal. Server erscheinen öffentlich nur nach Opt-in.

Welche Berechtigungen braucht der Bot – und warum?

Nur das Notwendige: Commands beantworten, ggf. Embeds. Tiefe Eingriffe (Rollen verwalten, Kicks) sind nicht Kern des Shotai-Interfaces und sollten vermieden werden.

Wie steht Shotai zu Suizid?

Unmissverständlich:
Suizid ist kein Übergang und wird in jeder Form abgelehnt. Im Shotai-Modell führt selbstinitiierte Lebensbeendigung zu ICS Integrity Collapse und permanentem Ausschluss (Migration Lock). Bei akuter Belastung: professionelle Hilfe und lokale Notruf-/Krisendienste nutzen.

Ist die Teilnahme verpflichtend oder dauerhaft?

Nein. Beitritt und Rückzug sind jederzeit möglich. Es bestehen keine Loyalitätsforderungen und keine Abhängigkeiten.

Wer betreibt Project Shotai?

Der Betreiber agiert ausschließlich als technischer System Operator(管理者). Keine inhaltliche oder spirituelle Autorität.

Wie werden Inhalte moderiert?

Moderation dient Form und Sicherheit, nicht Meinungslenkung. Eingriffe werden begründet, protokolliert und auf das Minimum begrenzt.

Kann ich Shotai öffentlich vertreten?

Ja – aber immer als Glaubensannahme. Formuliere klar: „Nach meinem Verständnis / im Shotai-Modell…“ statt „Es ist bewiesen, dass…“.

Was ist das Ziel von Project Shotai?

Nicht Wachstum, sondern Stabilität: ein ruhiger Raum für strukturierte Reflexion. Kontinuität wird als etwas verstanden, das man lebt – nicht als Exit-Strategie.

Wo beginne ich?

  • Informationen lesen (Begriffe & Grenzen)
  • Abgrenzung & Richtlinien verstehen
  • Codex / Schriften als Rahmen nutzen

Teilnahme beginnt mit Verständnis, nicht mit Aktivität.